Bildungsverordnung, Bildungsplan und die ICT-Berufe: die rechtlichen Grundlagen deiner Ausbildung, verständlich erklärt.
Jede ICT-Lehre fusst auf zwei Dokumenten: Der Bildungsverordnung und dem Bildungsplan. Dieser Eintrag erklärt, was sie regeln, welche ICT-Berufe es gibt und was die laufenden Reformen bringen.
Bildungsverordnung und Bildungsplan
Die Bildungsverordnung (BiVo) ist die rechtlich verbindliche Grundlage je Beruf, erlassen vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Sie regelt Dauer, Inhalte, Qualifikationsverfahren und Titel. Der Bildungsplan konkretisiert die BiVo: Er beschreibt die Handlungskompetenzen und Leistungsziele, die an den drei Lernorten (Betrieb, Berufsfachschule, überbetriebliche Kurse) erworben werden.
Die ICT-Grundbildungen im Überblick
In der ICT gibt es fünf berufliche Grundbildungen mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ). Hier ein Kurzporträt je Beruf, mit Hinweis auf laufende Revisionen.
Aktuell: Die neue Bildungsverordnung der ICT-Fachleute EFZ tritt diesen Sommer in Kraft. Was sich ändert und welche Berufe als Nächstes dran sind, liest du in der News Neue Bildungsverordnung ICT-Fachleute ab Sommer 2026.
Informatiker:in EFZ
ICT-Fachfrau/-mann EFZ
Mediamatiker:in EFZ
Entwickler:in digitales Business EFZ
Gebäudeinformatiker:in EFZ
Vom Bildungsplan zum betrieblichen Ausbildungsplan
Der Bildungsplan ist die Vorlage, dein betrieblicher Ausbildungsplan macht daraus einen konkreten Fahrplan. Wie du Handlungskompetenzen auf Lehrjahre und Einsätze herunterbrichst, zeigt der Eintrag Modulbaukasten & Kompetenzmatrix.
Mehr & Quellen
- ICT-Grundbildungen im Überblick, ICT-Berufsbildung Schweiz
- Informatiker:in EFZ (Nr. 88611), SBFI-Berufsverzeichnis
- ICT-Fachleute EFZ (Nr. 88605), SBFI-Berufsverzeichnis
- Berufsverzeichnis berufliche Grundbildung, SBFI
